Goldpreis und US-Dollar steigen, doch Tagesschlusskurse stehen noch aus

Goldpreis und US-Dollar steigen, doch Tagesschlusskurse stehen noch aus

TopFxBrokers
12. Oktober 2026
Quelle: investorideas.com

Gold durchbrach intraday zwei Widerstandslinien, während der US-Dollar anzog. Keine der beiden Bewegungen wurde jedoch durch einen Tagesschlusskurs bestätigt, so Analystin Anna Radomska. Die Charts von Gold und US-Dollar hängen nun von den Schlusskursen ab: Der Dollar benötigt einen Schluss über 102.05 für ein mögliches bullisches Engulfing-Muster, Gold einen Schluss über 4202.

Die wichtigsten Punkte

  • Gold-Ausbruch: Gold durchbrach intraday einen schwarzen fallenden Kanal und eine rote kurzfristige Abwärtstrendlinie, ohne dass ein Tagesschlusskurs folgte.
  • Dollar-Konsolidierung: Der US-Dollar legt zu, bleibt aber innerhalb einer orangefarbenen Konsolidierungszone.
  • Metalle testen Marken: Silber machte einen kleinen Bruch nach unten wieder rückgängig, während Platin, Palladium und Kupfer wichtige Marken testen.

Was passiert ist

Radomska, die Anna's Trading Lab für Golden Meadow schreibt, legte die Marken in einer auf Investorideas.com veröffentlichten Analyse dar. Sie erklärte, der US-Dollar steige innerhalb seiner Konsolidierungszone, deren Obergrenze bei 101.67 liegt.

Die bullische Kurslücke vom Mittwoch, der erste Unterstützungsbereich bei 101.60-101.70, wurde laut Analyse im morgendlichen Handel geschlossen. Der Text nennt den zugrunde liegenden Dollar-Kontrakt nicht.

Zu Gold sagte Radomska, alle von ihr beobachteten Indikatoren hätten Kaufsignale erzeugt. Gold müsse die Sitzung über 4202 beenden, um Anfang kommender Woche einen weiteren bullischen Anlauf vorzubereiten.

Hintergrund

Der durchbrochene Kanal und die untere rote Linie bilden zusammen einen möglichen fallenden Keil. Radomska merkte an, dass dieses Muster einer bullischen Trendumkehr vorausgehen kann.

Ein Premium-Leser wies darauf hin, dass die Kurse zwischen Futures-Kontrakten und Datenfeeds leicht abweichen können. Die Analyse bittet die Leser, die Marken am eigenen Kontrakt zu überprüfen.

Auswirkungen auf den Markt

  • US-Dollar: Die kritische Unterstützung liegt bei 101.49-101.57, den Hochs von Juni und Juli. Ein Rutsch unter diese Zone würde die aktuelle Konsolidierung gefährden.
  • Gold: Die wichtige Unterstützung bleibt unverändert bei 4098-4135, einer Zone, die die psychologische Marke von 4100 einschließt. Hinter dem intraday erfolgten Bruch beider Widerstandslinien steht noch kein Tagesschlusskurs.
  • Silber und Platin: Silber machte einen kleinen Bruch nach unten wieder rückgängig. Platin versucht, seinen früheren steigenden Kanal zurückzuerobern.
  • Kupfer und Palladium: Kupfer unternimmt einen weiteren Ausbruchsversuch, und auch Palladium testet technische Marken. Die Analyse nennt für keines der beiden Metalle Kursniveaus.

Worauf Anleger als Nächstes achten sollten

  • Dollar-Widerstandszone: Der Bereich bei 102.36-102.49 wird in der Analyse als der größere Test für den US-Dollar beschrieben.
  • Bärische Kurslücke bei Gold: Die am 28. September entstandene Kurslücke bei 4315-4321 ist das nächste wichtige Hindernis für Gold.
  • Bestätigter Keil-Ausbruch: Ein bestätigter Ausbruch über die fallenden Widerstandslinien würde das bullische Szenario überzeugender machen. Ausgehend von der Höhe des Keils beziffert die Analyse das minimale Aufwärtspotenzial auf etwa 4500, ein technisches Kursziel und keine Garantie.

Fazit

Gold durchbrach zwei Widerstandslinien und der Dollar legt zu, doch bei beiden Setups fehlen noch die von der Analystin geforderten Tagesschlusskurse. Die Analyse behandelt keine fundamentalen Treiber, das Szenario stützt sich daher ausschließlich auf Chartmarken. Die Kurse können je nach Kontrakt abweichen, daher gelten die Marken für den vom Autor verwendeten Kontrakt.

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Quelle: investorideas.com

Dieses Material dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.